Berlin Gropius Bau 2026 Kreuzberg

Der Gropius Bau zeigt vom 9.9.2026 bis 17.1.2027 5 Werke von Mathèos Florakis in seiner Ausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960


Vlassis Caniaris, Kind, 1980, Sammlung des Museums für Moderne Kunst in Warschau, Courtesy: Nachlass Vlassis Caniaris und Galerie Peter Kilchmann, Zürich/Paris © Nachlass Vlassis Caniaris, Foto: Sebastian Schaub

An kaum einem Ort traten die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche im Westdeutschland der 1960er und 1970er Jahre so deutlich zutage wie in Berlin-Kreuzberg : Durch Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien, Griechenland und der Türkei und die zunehmende Arbeitsmigration wurden hier im Kleinen Veränderungen sichtbar, die die bundesdeutsche Realität prägten. Die Gruppenausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 widmet sich im Herbst 2026 der vielfältigen und bisher kaum gewürdigten Kulturproduktion rund um das Thema der Arbeitsmigration und zeigt, wie sich Künstler*innen in Kreuzberg mit den Spannungen und Fragen ihrer Zeit auseinandersetzen.

Der in diesem Bezirk gelegene Gropius Bau präsentiert dazu über 100 Arbeiten aus Film, Malerei, Fotografie, Installation und Performance, die den Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Arbeitsmigrant*innen und den nachfolgenden Generationen richten und die bis heute relevanten Kämpfe um Mitbestimmung und Gleichbehandlung thematisieren. Mit historischen und aktuellen Werken arbeitet die Ausstellung die internationale Bedeutung der Kreuzberger Kulturproduktion heraus.

Mit Beiträgen von Alexis Akrithakis, Mehmet Aksoy, Atiye Altül, Ararat‑Verlag, Eduardo Arroyo, Paolo Baratella, Akbar Behkalam, Kaya Behkalam, Cecilia Boisier, Vlassis Caniaris, Nuray Demir, Grazia Eminente, Kerem Ergün, Harun Farocki, Mathèos Florakis, Esther Friedman, Abuzer Güler, Sarah Haffner, Kim Min-ki / Lee Hye-kyung, Azade Köker, Evelyn Kuwertz, Stathis Logothetis, Colette Lumiere, Mihály Moldvay, Mehrangis Montazami-Dabui, Pınar Öğrenci, Aras Ören und Friedrich Wilhelm Zimmermann, Emine Sevgi Özdamar, Eduardo Paolozzi, Minh Duc Pham, Caroline Pinger, Jannis Psychopedis , Aykan Safoğlu, Sohrab Shahid Saless, Ludmila Seefried‑Matějková, Antonio Skármeta, Monika Sieveking, Hyun-Sook Song, Metin Talayman, Filiz Taşkın, Evanthia Tsantila, Mehmet Ünal, Natascha Ungeheuer , Irena Vrkljan, Hanefi Yeter und Serpil Yeter

Kuratiert von Gürsoy Doğtaş, Kunsthistoriker und Creative Mediator, Manifesta 16, und Patrizia Dander, stellvertretende kuratorische Direktorin, Gropius Bau, mit Sonja Borstner und Elena Franziska Setzer, Assistenzkuratorinnen, Gropius Bau

Ausstellungsmanagement: Lisa Tietze, Projektleitung, mit Theresa Augustin, Assistenz Ausstellungen

Parallel zu Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 präsentiert das Berlin Museum vom 11. September 2026 bis 7. Februar 2027 die Ausstellung Geteiltes Leben. Kunst und Migration in Berlin.

Ausstellungen

2026Gruppenaustellung Berlin Gropius Bau : Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 in Kreuzberg mit 5 Werken vertreten u.a. mit Hanefi Yeter, Cecilia Boisier, Alexis Akrithakis, Jannis Psychopedis und Natascha Ungeheuer

Berlin Gropius Bau 2026 Kreuzberg

Emanuel, 1977, 29, 5x27 cm, 5, Radierung, #mfa1977w1
Berlin. Kohlfurter Ecke Admiralstrasse, 1979, 35x59 cm, Radierung, #mfa1979w6, Kreuzberg
Oranienstrasse 182, 1979, 36x24 cm, Lithografie, #mfa1979w3, Kreuzberg
Workshop, 1981, Radierung, Autoportrait, #mfa1981w1, Kreuzberg
Schlesisches Tor. Die Mauer, 1982, 39x51 cm, Radierung, #mfa1982w2, Kreuzberg
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